Chrysopa-System - großer Appetit auf die meisten Blattlausarten
Wie wirkt Chrysopa-System gegen Blattläuse?
- Breites Wirkungsspektrum – die Larven von Chrysoperla carnea bekämpfen sowohl kleine als auch große Blattlausarten und ernähren sich außerdem von Schmierläusen, Spinnmilben, Thripsen, Weißen Fliegen und kleinen Raupen.
- Sehr gefräßig – eine einzelne Larve kann bis zu 50 Blattläuse pro Tag und insgesamt bis zu 600 Blattläuse während ihrer Entwicklung verzehren.
- Besonders wirksam in Blattlausherden – die Weibchen suchen gezielt große Blattlauskolonien zur Eiablage auf, sodass die Larven dort schlüpfen, wo Nahrung vorhanden ist.
- Leistungsstärkstes Larvenstadium – das letzte Larvenstadium ist für rund 75 % der gesamten Fraßleistung verantwortlich.
- Vielseitiger Nützling im IPM – ein polyphager Räuber, der in zahlreichen Kulturen gleichzeitig gegen verschiedene Schädlinge eingesetzt werden kann.
Wann sollte Chrysopa-System ausgebracht werden?
- Im Frühjahr beginnen – bringen Sie Chrysopa-System aus, sobald die Beutedichte zunimmt und die ersten Blattlausherde auftreten.
- Frühzeitig einsetzen – die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn die ersten Hotspots behandelt werden, bevor sich die Blattlauspopulation weiter ausbreitet.
- Präventiv oder kurativ einsetzbar – verteilen Sie das Produkt vorbeugend gleichmäßig im Bestand oder bringen Sie es gezielt in und um Blattlausherde aus.
Wie wird Chrysopa-System ausgebracht?
- In der Nähe der Beute ausbringen – setzen Sie die Larven direkt in oder neben Blattlausherden aus, um eine schnelle Wirkung zu erzielen.
- Vorbeugend gleichmäßig verteilen – für den präventiven Einsatz die Larven gleichmäßig im Bestand verteilen.
- Bio-Box für Eier verwenden – für Chrysopa-E-System wird die Verwendung einer Bio-Box empfohlen, damit die Larven geschützt schlüpfen und sich optimal im Bestand verteilen können.
- Für ausreichend Nahrung sorgen – bei geringer Beutedichte kann in großen Populationen von Chrysoperla carnea Kannibalismus auftreten.
Unter welchen Bedingungen sollte Chrysopa-System eingesetzt werden?
- Aktiv zwischen 5 °C und 35 °C – Chrysoperla carnea bleibt in einem sehr breiten Temperaturbereich aktiv.
- Unabhängig von der Luftfeuchtigkeit – die Aktivität der Larven wird durch Schwankungen der relativen Luftfeuchtigkeit kaum beeinflusst.
- Ideal für wechselnde Klimabedingungen – besonders geeignet für Kulturen mit starken Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen.
- Ausreichendes Nahrungsangebot sicherstellen – eine gute Verfügbarkeit von Beute fördert den Aufbau der Population und verringert das Risiko von Kannibalismus.