Orius-System – bewährter Grundstein für Strategien zur Thripsbekämpfung
Wie wirkt Orius-System gegen Thripse?
- Vielseitige Raubwanze für eine wirksame Thripsbekämpfung – Orius laevigatus ist seit mehr als 20 Jahren ein bewährter Nützling gegen Thripse. Darüber hinaus ernährt er sich auch von Blattläusen, Spinnmilben, Gewächshausmottenschildläusen, Motteneiern und Lygus-Nymphen.
- Sehr gefräßiger Räuber – sowohl Nymphen als auch adulte Tiere bekämpfen Thripse. Eine Nymphe frisst während ihrer Entwicklung bis zu 50 Thripslarven, während ein adultes Weibchen täglich bis zu 20 Thripsnymphen oder 6 adulte Thripse töten kann.
- Ideal für die vorbeugende Bekämpfung – in pollenführenden Kulturen können sich Orius-Populationen etablieren und dank Pollen als alternativer Nahrungsquelle langfristigen Schutz bieten.
- Perfekt für IPM-Programme – kombinieren Sie Orius-System mit Swirskii-System oder Amblyseius-System für eine umfassende biologische Strategie gegen Thripse.
Wann sollte Orius-System ausgebracht werden?
- Mit dem Öffnen der ersten Blüten beginnen – in pollenführenden Kulturen liefern vorbeugende Freilassungen die besten Ergebnisse.
- Bei Befall schnell reagieren – bringen Sie Orius-System direkt in Befallsherden und befallenen Bereichen aus, sobald die ersten Thripse auftreten.
- Bei Bedarf wiederholen – mehrere Freilassungen fördern den Aufbau einer stabilen Population und verbessern die Schädlingskontrolle.
- Auch für punktuelle Behandlungen geeignet – Orius-System kann gezielt in lokalen Befallsherden eingesetzt werden, auch in Kulturen ohne Pollen.
Wie wird Orius-System ausgebracht?
- Raubwanzen gleichmäßig verteilen – bringen Sie kleine Gruppen von Wanzen auf Blättern, Steinwollmatten oder in Bio-Boxen aus, vorzugsweise in und um Befallsherde.
- Produkt sofort nach Erhalt verwenden – drehen Sie die Flasche oder den Becher vorsichtig, damit sich die Tiere gleichmäßig verteilen.
- Verpackung im Bestand belassen – der biologisch abbaubare Pappbecher kann im Bestand verbleiben, damit verbliebene Raubwanzen noch schlüpfen können.
- Mit Raubmilben kombinieren – für eine noch wirksamere biologische Thripsbekämpfung kann Orius-System mit Swirskii-System oder Amblyseius-System kombiniert werden.
Unter welchen Bedingungen sollte Orius-System eingesetzt werden?
- Optimale Leistung zwischen 18 °C und 25 °C – Orius-System erzielt die besten Ergebnisse bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von etwa 70 %. Die Mindesttemperatur für eine erfolgreiche Entwicklung beträgt 15 °C.
- Bekämpfungserfolg kontrollieren – junge Nymphen erscheinen etwa eine Woche nach der Freilassung. Eine gut etablierte Population ist anschließend in Blüten und auf Blättern zu beobachten.
- Starke Etablierung in blühenden Kulturen – dank Pollen als alternativer Nahrungsquelle bleibt Orius-System auch dann aktiv, wenn zeitweise nur wenige Thripse vorhanden sind.
- Ideal für die integrierte Schädlingsbekämpfung – dank seines breiten Beutespektrums, seiner hohen Fraßleistung und seiner hervorragenden Kombinierbarkeit mit anderen Nützlingen ist Orius-System ein unverzichtbarer Bestandteil jeder IPM-Strategie gegen Thripse.