Eretmix-System - leistungsstarkes Schlupfwespen-Duo gegen gemischte Populationen von Weißen Fliegen
Wie wirkt Eretmix-System gegen Weiße Fliegen?
- Umfassende Bekämpfung der Weißen Fliege – Eretmix-System kombiniert die Schlupfwespen Encarsia formosa und Eretmocerus eremicus zur wirksamen Bekämpfung von Gewächshausmottenschildlaus (Trialeurodes vaporariorum) und Baumwollmottenschildlaus (Bemisia tabaci).
- Doppelte Wirkungsweise – beide Schlupfwespen parasitieren Larven der Weißen Fliege und töten zusätzlich weitere Larven durch Host Feeding, wodurch die Population schneller reduziert wird.
- Zuverlässig unter unterschiedlichen Klimabedingungen – E. formosa arbeitet besonders effizient bei niedrigeren Temperaturen, während E. eremicus auch bei höheren Temperaturen aktiv bleibt. Gemeinsam sorgen sie für eine zuverlässige Bekämpfung während der gesamten Kulturdauer.
- Geeignet für vorbeugende und kurative Anwendungen – durch die Kombination zweier sich ergänzender Parasitoiden bietet Eretmix-System sowohl bei frühen Freilassungen als auch bei zunehmendem Befallsdruck eine zuverlässige Lösung.
- Ideal für IPM-Programme – bei starkem Befall lässt sich Eretmix-System mit Delphastus-System oder Macrolophus-System kombinieren, um die Bekämpfung der Weißen Fliege weiter zu verstärken.
Wann sollte Eretmix-System ausgebracht werden?
- Vorbeugend beginnen – bringen Sie Eretmix-System bereits zu Beginn der Kultur oder beim ersten Nachweis von Larven der Weißen Fliege aus.
- Dosierung dem Befallsdruck anpassen – erhöhen Sie die Ausbringungsmenge entsprechend der Entwicklung der Population.
- Hotspots gezielt behandeln – führen Sie zusätzliche Freilassungen in und um Befallsherde durch.
- Freilassungen wiederholen – für vorbeugende Anwendungen werden mindestens vier wöchentliche Freilassungen empfohlen. Bei kurativer Bekämpfung sollten wöchentliche Freilassungen bis zur sicheren Kontrolle erfolgen.
Wie wird Eretmix-System ausgebracht?
- Karten aufhängen oder lose Puppen ausbringen – verteilen Sie das Produkt gleichmäßig im Bestand und vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung.
- Puppen sorgfältig behandeln – bringen Sie sie auf einer trockenen Oberfläche aus und vermeiden Sie direkten Kontakt mit den Puppen.
- Für eine gleichmäßige Verteilung sorgen – eine gleichmäßige Ausbringung im gesamten Bestand fördert die erfolgreiche Etablierung beider Schlupfwespenarten.
- Bei Bedarf ergänzen – kombinieren Sie Eretmix-System bei starkem Befall mit Delphastus-System oder Macrolophus-System.
Unter welchen Bedingungen sollte Eretmix-System eingesetzt werden?
- Optimale Aktivität ab 18 °C – für die beste Wirkung wird eine durchschnittliche Gewächshaustemperatur von mindestens 18 °C empfohlen, auch wenn erfolgreiche Freilassungen bereits bei niedrigeren Temperaturen möglich sind.
- Wirksam unter unterschiedlichen Klimabedingungen – E. formosa zeigt ihre höchste Leistung bei niedrigeren Temperaturen, während E. eremicus auch bei hohen Temperaturen aktiv bleibt.
- Große Honigtaumengen vermeiden – starker Honigtaubelag kann die Beweglichkeit von E. formosa einschränken.
- Bekämpfungserfolg kontrollieren – von E. formosa parasitierte Puppen färben sich schwarz, während von E. eremicus parasitierte Puppen beige erscheinen.
